In 7 Schritten zum erfolgreichen Blogpost

von Ihrem Acrolinx-Team

Für das Erstellen erfolgreicher Blogposts gibt es bewährte Strategien, die für erfahrene Blogger ebenso wertvoll sind wie für Anfänger. Denn jeden Tag werden um die 2 Millionen Beiträge veröffentlicht. Das heißt: Damit Ihre Blogposts auf Interesse stoßen, müssen sie aus der Masse herausragen. Im Idealfall gefallen Ihre Artikel den Lesern sogar so gut, dass sie sie mit anderen teilen.

Wir haben 7 Schritte für Sie zusammengestellt, mit denen Sie dieses Ziel erreichen können.

1. Wählen Sie ein passendes Thema

Der Erfolg eines Blogposts entscheidet sich schon, bevor Sie überhaupt mit dem Schreiben beginnen. Überlegen Sie sich gut, für welches Thema Sie sich entscheiden und welche Schwerpunkte Sie setzen. Bei der Themensuche können Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wie interessant ist das Thema für meine Zielgruppe?
  • Kenne ich mich gut genug mit dem Thema aus, um glaubwürdig darüber zu schreiben?
  • Welche Quellen kann ich nutzen, um die Glaubwürdigkeit und Relevanz meines Beitrags zu erhöhen?
  • Wie kann ich eine neue Perspektive einbringen?
  • Passt der Artikel zu meiner Content-Marketing-Strategie?

Beim Brainstorming kommen Ihnen wahrscheinlich zahlreiche Ideen, die Sie nicht alle weiterverfolgen. Doch keine Sorge, die Mühe war nicht umsonst. Halten Sie die verworfenen Themen in einer Liste fest. So bauen Sie einen Fundus auf, auf den Sie später zurückgreifen können.

2. Locken Sie Ihre Zielgruppe mit interessanten Überschriften an

Gute Überschriften zu verfassen, ist eine Kunst für sich. Doch auch hier gibt es einige Taktiken, die sich bewährt haben. Dazu zählen:

  • Überschriften mit Zahlen: „3 Arten, wie Sie mit Ihrer Überschrift Aufmerksamkeit erzeugen“, „7 Gründe, warum Leser Überschriften mit Zahlen bevorzugen“ etc.
  • Das Versprechen wertvoller Informationen, z. B. „So werden Sie zum Content-Rockstar“
  • Fragen, die für den Leser relevant sind und neugierig machen, wie z. B. „Sind Sie gegen die Kostenfalle Übersetzungsagentur gewappnet?“

Darüber hinaus ist beim Schreiben von effektiven Überschriften natürlich immer auch Ihre Kreativität gefragt. Die Kunst besteht darin, nicht zu viel und nicht zu wenig zu verraten.

3. Bauen Sie Ihren Artikel geschickt auf

An Journalistenschulen lernen angehende Reporter weltweit das Prinzip der umgekehrten Pyramide. Demnach müssen Nachrichten immer mit den wichtigsten Informationen beginnen. Details und ergänzende Informationen folgen erst später im Text. Der Gedanke dabei: Leser sind vor allem an den zentralen Informationen interessiert. Sind die wichtigsten Punkte abgehakt, nimmt die Aufmerksamkeit zunehmend ab. Deshalb ist es wichtig, die stärksten Argumente gleich am Anfang anzuführen oder zumindest anzudeuten.

Dieses Prinzip gilt auch für Blogposts im B2B-Bereich. Denn kaum jemand liest produktbezogene Artikel aus reinem Vergnügen. Die meisten Leser suchen ganz bestimmte Informationen und wollen diese schnell finden. Erfüllen Sie diese Erwartung also möglichst schon am Anfang Ihres Artikels. So haben Sie gute Chancen, dass Leser am Ball bleiben und sich auch für weiterführende Details interessieren.

4. Ihr Text sollte leicht zu überfliegen sein

Viele Menschen lesen unter Zeitdruck und überfliegen Artikel nur. Versuchen Sie, dieser Zielgruppe das Leben möglichst leicht zu machen. Vermeiden Sie komplizierte oder lange Absätze. Unterteilen Sie Ihren Artikel lieber in überschaubare Absätze. Dabei behilflich sind Unterüberschriften, Stichpunkte und Bilder. Dadurch bieten Sie Ihren Lesern zugleich eine Art Gliederung, die den Artikel besonders übersichtlich macht.

5. Wählen Sie passende Bilder und Grafiken aus

Einer der wichtigsten Aspekte beim Erstellen erfolgreicher Blogposts wird leider oft vernachlässigt: Bilder. Dabei erhalten Blog-Artikel mit Bildern 94 % mehr Views als solche ohne Bilder.

Bilder bieten Lesern nicht nur willkommene Atempausen, sondern können zugleich auch Ihre Argumentation untermauern. Angenommen, Ihr Artikel beinhaltet viele Daten oder andere komplexe Details. Bilder, Illustrationen oder Grafiken machen diese Informationen leichter verdaulich. Außerdem untergliedern sie Ihren Text und machen Zusammenhänge besser nachvollziehbar.

Nehmen Sie sich die Zeit, möglichst originelle und ansprechende Bilder zu finden. Typische Stockfotos wirken in den meisten Fällen einfallslos und abschreckend. Suchen Sie stattdessen nach Bildern, die zu Ihrer Marke passen und die Sie selbst visuell ansprechend finden. Diese Bilder wird Ihre Zielgruppe mit höherer Wahrscheinlichkeit anklicken.

6. Optimieren Sie Ihren Blogpost für Suchmaschinen

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein weiterer wichtiger Schritt beim Schreiben eines Blog-Artikels. Beachten Sie folgende Punkte, damit Leser Ihre Texte auf organischem Weg finden:

  • Erstellen Sie eine Liste mit Keywords, die Sie verwenden wollen. Online-Tools wie der Google AdWords Keyword-Planer bieten hierbei eine Hilfestellung.
  • Lassen Sie diese Keywords in Ihren Artikel einfließen, aber übertreiben Sie es nicht. Grundsätzlich gilt: Je früher ein Keyword in Ihrem Blogpost auftaucht, desto besser. Idealerweise erscheint es in den ersten 50 Wörtern mindestens einmal. Passen Sie jedoch auf, kein „Keyword Stuffing“ zu betreiben: Wenn Sie Ihre Keywords zu oft verwenden, riskieren Sie ein schlechteres Ranking.
  • Bilder können sich positiv auf Ihr Ranking in den Suchergebnissen auswirken. Dies geschieht zum einen durch alternative Bildtexte. Außerdem erhöhen Bilder in der Regel die Zeit, die Besucher auf Ihrer Seite verbringen. Auch dies kann die Position in den Suchergebnissen verbessern.
  • Eine ebenso wichtige Rolle spielen Metabeschreibungen und Title-Tags. Ihre Metabeschreibung sollte höchstens 130 Zeichen (inkl. Leerzeichen) lang sein, um nicht abgeschnitten zu werden. Außerdem kann die Beschreibung so auch auf mobilen Geräten vollständig angezeigt werden. Auch Title-Tags sollten Sie auf maximal 55 Zeichen (inkl. Leerzeichen) beschränken.

Weitere Tipps rund um SEO finden Sie in diesem Artikel.

7. Formulieren Sie Kernbotschaften und ein aussagekräftiges Fazit

Auch wenn Sie sich an das Prinzip der umgekehrten Pyramide halten: Sie sollten am Ende noch einmal alle wichtigen Informationen zusammenfassen. Nachdem Sie Ihr Hauptargument mit Details untermauert haben, ist es Zeit für eine Schlussfolgerung. Passen Sie dabei jedoch auf, dass sie nicht wie eine reine Formalie wirkt. Das Fazit bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kernbotschaften noch einmal auf den Punkt zu bringen und Ihren Artikel abzurunden.

Dabei ist es sinnvoll, einen Call-to-Action einzubauen. Sie können Leser zum Beispiel auffordern, sich für eine kostenlose Testversion anzumelden, ein E-Book herunterzuladen oder einen anderen Artikel zu lesen.

Schluss mit dem Rätselraten

Einen wirkungsvollen Blogpost zu schreiben, ist mit dem richtigen Tool noch einmal deutlich einfacher. Mit Acrolinx brauchen Sie sich zu vielen der Punkte keine Gedanken machen und können sich auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren. Acrolinx prüft unter anderem, ob Sie Markenrichtlinien, Rechtschreibung und andere Qualitätsmerkmale korrekt umsetzen. Schauen Sie in unseren Produktüberblick, um mehr zu erfahren.