Warum Unternehmens-Styleguides so schwer durchsetzbar sind

Konsistenz ist eines der wichtigen Qualitätsmerkmale von Content. Sie gibt Ihrer Zielgruppe das Gefühl, dass Ihr Unternehmen mit einer einheitlichen, verständlichen Stimme spricht – selbst wenn der Content von vielen verschiedenen Autoren stammt.

Wie erreichen Sie konsistente Inhalte? Eine Möglichkeit ist der Einsatz eines Unternehmens-Styleguides. Doch ein solches Dokument zu erstellen und von Content-Erstellern umsetzen zu lassen, klingt einfacher, als es ist. Denn in der Praxis zeigt sich immer wieder: Styleguides werden gern ignoriert. Woran liegt das und wie lässt sich das Problem beheben?

Warum Styleguides wichtig sind

Styleguides sind eine wertvolle Ressource für Autoren und Redakteure, weil sie den Tone of Voice Ihres Unternehmens definieren. Dadurch tragen sie zu konsistenten Inhalten bei. Gute Styleguides decken alle Vorgaben des Unternehmens ab: von der Rechtschreibung über Interpunktion bis hin zu branchen- und unternehmensspezifischer Terminologie.

All dies korrekt umzusetzen, ist wichtig. Denn schon kleine Inkonsistenzen lassen ein Unternehmen unprofessionell wirken. Darüber hinaus schwächen sie Markenbotschaften und können bei Kunden Verwirrung stiften. Ein umfassender und leicht zugänglicher Styleguide unterstützt Ihr Unternehmen bei der effektiven Kommunikation. Er vermeidet Fehler und spart dadurch Zeit und Geld. Das gilt besonders für Unternehmen mit zahlreichen Content-Erstellern, die über viele Standorte verteilt arbeiten. Ein Styleguide sorgt dafür, dass markenkonforme Inhalte auch ohne persönliche Erläuterungen effizient erstellt werden können.

Warum sind Styleguides so schwer durchzusetzen?

Styleguides werden – zumindest unter Content-Erstellern – oft mit großer Euphorie erstellt und verteilt. Doch meist schwindet die Begeisterung schnell und der Styleguide gerät in Vergessenheit. Viele meinen, die Vorgaben bereits gut genug zu kennen. Anderen ist es zu aufwändig, ständig etwas nachzuschlagen. Ein weiteres Problem ist, dass gedruckte Exemplare leicht verloren gehen und PDFs nie geöffnet werden. Zu lange Styleguides können entmutigend wirken. Doch auch zu kurze Styleguides sind keine Lösung. Sie enthalten nicht genügend Informationen, um Content-Erstellern die nötige Unterstützung zu liefern.

Die Liste der Herausforderungen geht weiter. Styleguides sind nur dann sinnvoll, wenn sie als „lebendes Dokument“ angelegt sind. Denn Terminologie entwickelt sich weiter und neue Wörter werden relevant, sobald neue Produkte, Dienstleistungen und Abteilungen entstehen. Die meisten Styleguides sind jedoch statisch. Bei jeder Überarbeitung müssen alle Nutzer auf die Änderungen aufmerksam gemacht werden. Es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass Autoren die Aktualisierung wahrnehmen. Kurz: Styleguides müssen gepflegt und Autoren informiert werden. Besonders in großen Organisationen ist dies ein beträchtlicher Aufwand.

Intelligente Styleguides

Dennoch bleiben Styleguides eine wichtige Ressource für Autoren, um konsistente und qualitativ hochwertige Inhalte erstellen können. Damit Styleguides befolgt werden, müssen sie für Content-Ersteller leicht zugänglich und einfach zu nutzen sein. Hier kommt Acrolinx ins Spiel. Unsere Plattform liest Ihre Inhalte schon beim Schreiben und gleicht sie mit allen Stilvorgaben Ihres Unternehmens ab. Anschließend erhalten Ihre Autoren Schreibtipps, mit denen sie alle nötigen Anpassungen machen können. Das Ganze ist in jedem beliebigen Authoring-Tool möglich.

Eine solche interaktive Technologie erleichtert es, in allen Texten einen konsistenten Stil und Tone of Voice zu erreichen. Besonders für große Organisationen ist sie eine große Hilfe. Denn hier werden Inhalte oft auch von Personen erstellt, die keine professionellen Autoren sind. Acrolinx kann mit den spezifischen Vorgaben Ihres Unternehmens programmiert werden kann. So stellen Sie sicher, dass Ihr Content einheitlich ist.

Effiziente Unterstützung für Content-Ersteller

Auch wenn traditionelle Styleguides nicht immer einfach zu benutzen sind, sind sie nach wie vor unerlässlich. Interaktive Styleguides knüpfen an die Vorgaben an und machen die Umsetzung einfacher und effizienter. So müssen Content-Ersteller das Geschriebene nicht manuell überprüfen, sondern können sich auf die automatische Prüfung verlassen.

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